ProjektArbeit in Transformationsgesellschaften

Grunddaten

Titel:
Arbeit in Transformationsgesellschaften
Laufzeit:
06.11.2015 bis 31.12.2015
Abstract / Kurz- beschreibung:
Der eng mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit verknüpfte „Arabische Frühling“ verdeutlicht, dass viele Muslime die Arbeit als ein essentielles Recht betrachten, das dem Recht auf Leben und anderen Menschenrechten gleichgestellt wird. Der „Arabische Frühling“ kann somit als jüngste Phase in der historischen Entwicklung des muslimischen Arbeitsverständnisses betrachtet werden. Er wirft die Frage auf, wie und warum die Arbeit zu einem Recht, und nicht etwa zu einer Möglichkeit oder gar einer Verpflichtung wurde. Warum motiviert der Staat die Menschen nicht zu mehr Arbeit, sondern verlangt ihre Akzeptanz der Arbeitslosigkeit? Und inwieweit sieht die Bevölkerung den Staat dazu verpflichtet Arbeitsplätze zu schaffen? Welche Rolle spielen Bildung, Urbanisierung und Globalisierung in veränderten Wahrnehmungen, und der veränderten Verfügbarkeit von Arbeit? Und was verstehen muslimische Frauen, die zentraler Bestandteil momentaner Arbeitsdebatten in Transformationsgesellschaften sind, unter ihrem Recht auf Arbeit?
Schlüsselwörter:
Arbeit
Arbeitsethik
Transformationsländer
Arabische Frühling
Arbeitsprobleme

Beteiligte Mitarbeiter/innen

Leiter/innen

Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)
Universität Tübingen

Ansprechpartner/innen

Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)
Universität Tübingen

Lokale Einrichtungen

Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)
Universität Tübingen

Geldgeber

Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
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