ProjectTestung der organotypische Retina-Kultur zur Untersuchung ziliärer Erkrankungen
Basic data
Title:
Testung der organotypische Retina-Kultur zur Untersuchung ziliärer Erkrankungen
Duration:
01/08/2026 to 31/07/2027
Abstract / short description:
Mutationen, die Struktur- oder Funktionsstörungen ziliärer Proteine und Strukturen nach sich ziehen,
führen im Auge zu retinaler Degeneration, teils schon im Kindesalter. Die Untersuchung der
funktionellen Defekte in der Retina stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie in Zellkultur,
aber auch im lebenden Tier nur schwer molekular untersuchbar sind. Dies trifft auch auf iPSC-basierte
Modelle zu, da dort die Außensegmente nur unvollständig und wenig reproduzierbar gebildet werden.
Dagegen erweisen sich retinale Explantatkulturen innerhalb einer Versuchszeit von 3 Wochen, als
relativ reproduzierbar, was Außensegmentbildung und Transport von Proteinen betrifft.
Zielsetzung: Innerhalb dieses Kleinprojektes soll getestet werden, welche Kulturformen von Retina-
Explantaten sich für die Untersuchung ziliärer Prozesse eignen. Zusätzlich soll die anti-
inflammatorische Wirkung von Eupatilin untersucht und genutzt werden, um Photorezeptorstrukturen
stabil zu erhalten. Zudem soll die Effizienz des Funktionsverlustes mittels der in unserer Gruppe
etablierten Magnetofektion untersucht werden. Mögliche Effekte werden dann mittels der verfügbaren
hochauflösenden Mikroskopie und proteomischer Analysen bewertet. Nutzen: Bisher werden
Retinaexplantate als Model für Ziliopathien kaum genutzt. Tiermodelle sind langwierig und molekular
nur über intravitrealen Gentransfer manipulierbar. Hier hoffen wir, humanspezifischen Erkrankungen
durch die Nutzung der bei uns etablierten Schweine-Retina Explantatkultur näher zu kommen.
Generell ermöglichen Retina-Kulturen die vergleichenden Analysen mehrerer Mutationen im
kontrollierten Umfeld, beschleunigen Screening von Molekülen zur Verlangsamung von Degeneration
und helfen, die Auswirkungen von genomischen- und proteomischen Veränderungen an ziliären
Strukturen analytisch aufzuklären.
führen im Auge zu retinaler Degeneration, teils schon im Kindesalter. Die Untersuchung der
funktionellen Defekte in der Retina stellt eine besondere Herausforderung dar, da sie in Zellkultur,
aber auch im lebenden Tier nur schwer molekular untersuchbar sind. Dies trifft auch auf iPSC-basierte
Modelle zu, da dort die Außensegmente nur unvollständig und wenig reproduzierbar gebildet werden.
Dagegen erweisen sich retinale Explantatkulturen innerhalb einer Versuchszeit von 3 Wochen, als
relativ reproduzierbar, was Außensegmentbildung und Transport von Proteinen betrifft.
Zielsetzung: Innerhalb dieses Kleinprojektes soll getestet werden, welche Kulturformen von Retina-
Explantaten sich für die Untersuchung ziliärer Prozesse eignen. Zusätzlich soll die anti-
inflammatorische Wirkung von Eupatilin untersucht und genutzt werden, um Photorezeptorstrukturen
stabil zu erhalten. Zudem soll die Effizienz des Funktionsverlustes mittels der in unserer Gruppe
etablierten Magnetofektion untersucht werden. Mögliche Effekte werden dann mittels der verfügbaren
hochauflösenden Mikroskopie und proteomischer Analysen bewertet. Nutzen: Bisher werden
Retinaexplantate als Model für Ziliopathien kaum genutzt. Tiermodelle sind langwierig und molekular
nur über intravitrealen Gentransfer manipulierbar. Hier hoffen wir, humanspezifischen Erkrankungen
durch die Nutzung der bei uns etablierten Schweine-Retina Explantatkultur näher zu kommen.
Generell ermöglichen Retina-Kulturen die vergleichenden Analysen mehrerer Mutationen im
kontrollierten Umfeld, beschleunigen Screening von Molekülen zur Verlangsamung von Degeneration
und helfen, die Auswirkungen von genomischen- und proteomischen Veränderungen an ziliären
Strukturen analytisch aufzuklären.
Involved staff
Managers
Center for Ophthalmology
Hospitals and clinical institutes, Faculty of Medicine
Hospitals and clinical institutes, Faculty of Medicine
Local organizational units
Research Center for Ophthalmology
Center for Ophthalmology
Hospitals and clinical institutes, Faculty of Medicine
Hospitals and clinical institutes, Faculty of Medicine
Funders
Frankfurt am Main, Hessen, Germany